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Zielfisch
Rutentyp
Länge (Ruten)
Wurfgewicht (Ruten)
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Angelruten

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Woraus werden Ruten zum Raubfischangeln aufgebaut?

Eine Angelrute besteht aus wenigen Komponenten. In der Regel setzt sich eine Angelrute aus einem ein- oder zweiteiligen Kohlefaserblank, mit einem Griffteil aus Kork oder Duplon, einem Rollenhalter und einigen Rutenringen für die Schnurführung zusammen. Jedoch können Ruten auch teleskopierbar oder aus mehr als zwei Teilen sein. Mit Ausnahme der Kohlefaserruten, diese sind meist mit anderen Materialien wie Aramid oder Glasfaser gemischt, gibt es auch noch klassische Bambusruten oder Angelruten die mehrheitlich aus Glasfaser bestehen. Um Ruten bruchsicherer und unempfindlicher zu machen werden oft Aramidfasern als Spiral- oder Kreuzwicklung mit in Angelruten eingearbeitet. Soll eine Rute weniger steif sein, wird der Glasfaseranteil im Kohlefaserblank erhöht um sie flexibler zu machen.

Welche Unterschiede gibt es bei Angelruten?

AngelrutenManche Ruten sind speziell auf eine Angelmethode angepasst aufgebaut. Andere Raubfischruten sind so aufgebaut, dass sie ein breiteres Einsatzgebiet abdecken und sich für einen Allroundeinsatz eignen. Bei Allroundruten müssen Abstriche bei speziellen Angelmethoden gemacht werden, jedoch sind sie vielseitig einsetzbar. Eine speziell für das Angeln mit Dropshotrigs aufgebaute Rute wird hingegen nicht für viele weitere Angelmethoden in Frage kommen. Grundsätzlich unterscheiden sich Ruten dabei in drei wesentlichen Eigenschaften - Rutenlänge, Wurfgewicht und Rutenaktion. Ruten zum Angeln auf Forelle am Bach, sind eher kurz und haben ein geringes Wurfgewicht und meistens eine eher semiparabolische Aktion. Zanderruten zum Jiggen am Fluss sind dagegen eher lang, haben ein mittleres Wurfgewicht bis 45g, in Ausnahmen gar bis 70g und sind meistens mit einer ausgeprägten Spitzenaktion ausgestattet. Es gibt also kein Patentrezept für die richtigen Eigenschaften, entscheidend ist, dass die Angelrute entsprechend dem Einsatzzweck ausgestattet ist.

Worauf achte ich beim Kauf von Angelruten?

Die Angelrute ist entsprechend dem Zielfisch und Gewässer auszuwählen. Zwar kann man nur schwer Dinge verallgemeinern, aber es gibt einige Eigenschaften die man bei der Wahl der richtigen Angelrute beachten kann.

Welche Rutenlänge ist die Richtige?

Kurze Angelruten bis 2,10m sind eher für folgende Angelmethoden geeignet - Angeln an Kleinstgewässern, Bootsangeln, Vertikalangeln, Bellybootangeln, Spoonangeln, Jerken, UL, Barschangeln mit Twichtbaits. Hingegen sind Mittlere Angelruten bis 2,45m für das Angeln an kleineren Flüssen, auf mittlere Distanzen und für das Angeln mit Wobblern oder Swimbaits gut geeignet. Lange Angelruten von 2,45m bis 3,00m und mehr, sind für das Angeln auf große Distanzen, an großen Flüssen oder an der Küste geeignet. Außerdem eignen sie sich für aktive Methoden wie das Gummifischangeln und Angeln mit Bigbaits oder für passive Varianten wie das Ansitz- oder Naturköderangeln.

Welches Wurfgewicht ist das Richtige?

Welcher Bereich von Wurfgewicht je Zielfisch abgedeckt sein sollte, richtet sich ein wenig nach der Köderwahl oder der Angelmethode. Für das Angeln auf Forelle und Döbel sind Ruten bis 20g völlig ausreichend. Hingegen sind Ruten zum Angeln auf Barsch eher in Bereich bis max. 25 - 30g angesiedelt. Rapfenruten liegen zwischen 10 - 40g. Für das Zanderangeln und leichtes Hechtangeln kommen Ruten von 30 - 70g in die engere Auswahl. Für das schwere Hechtangeln werden Ruten ab 80g bis ca. 150g ausgewählt. In seltenen Fällen sogar bis 300g. Welsruten zum Spinnfischen beginnen in der Regel bei ca. 50 g und reichen bis ca. 200 g und mehr. Ansitzruten zum Welsangeln können schnell bis 600g Wurfgewicht reichen.

Welche Rutenaktion ist gut?

Beim Spinnfischen auf Raubfische kommen unterschiedliche Taper zum Einsatz. Je nach Taper verjüngt sich eine Rute schnell oder langsam zur Spitze. Während ein Extra-Fast-Taper eine ausgeprägte Spitzenaktion im Bereich der ersten Rutenringen hat, haben Regular-Taper eine vollparabolische Aktion bis ins Griffteil. Extra-Fast-Taper haben meist einen Solid-Tip verbaut und sind für leichte Rigs und kleine Köder aufgebaut. Fast-Taper, also Ruten mit einer Spitzenaktion, sind klassische Ruten zum Jiggen oder für größere Köder zum Zander- und Hechtangeln. Sie kommen aber auch beim Angeln auf Barsch und Rapfen zum Einsatz, vor allem wenn Twitchbaits, eine Art von Minnowwobblern, zum Einsatz kommen. Regluar-Fast Taper kommen klassisch bei sehr druckvollen und sehr schweren, großen Ködern zum Einsatz. Im Allgemeinen können diese semiparabolische Ruten für viele Methoden und Köder eingesetzt werden. Regular-Taper sind sehr weiche Ruten für Crankbaits, Spinnerbaits und Co.